Nutzung der digitalen Fotos

Neue Abzüge:

Unser preisgünstiger und schneller Dienst scannt Papierfotos in einer Auflösung von 300 dpi (dots per inch, also Punkte pro inch). Dies ist eine beim Ausdrucken oft benutzte Auflösung, die es Ihnen erlaubt, vorhandene Fotos 1:1 zu kopieren, um so neue Abzüge zu bekommen.

Publizieren:

Sie können aber auch die digitalisierten Bildern problemlos auf Internetseiten publizieren, auf private Alben wie bei Community-Sites (Facebook, Picassa, …Flickr) speichern oder einfach auf Ihrem Bildschirm bzw. Fernseher betrachten, sofern Sie diesen an einen Computer anschließen können oder der Fernseher über einen Eingang für Speicherkarten oder sonstige Speichermedien verfügt. Ein 15x10 Papierfoto, entspricht, mit 300 dpi digitalisiert, einem Bild mit ca. 1700 x 1150 Pixel. Ein moderner HD-Flachbildfernseher hat eine Auflösung von 1920 x 1080 Pixel, so dass Sie ohne Vergrößerung die Bilder sehen können - von Ihrem Sofa aus. Ein digitaler Bilderrahmen, der viele Bilder zeigt, Nachfolger des klassischen Fotorahmens, der nur ein Bild zeigt, ist eine zeitgemäße und bequeme Möglichkeit ihre Wunschbilder als Galerie zu zeigen.

Fotobücher und Aufdrucke:

Ein sehr schöner Einsatzbereich von digitalen Fotos ist die Erstellung von Fotobüchern oder großflächigen Collagen. Damit können sie individuelle, persönliche Geschenke für die ganze Familie erstellen bzw. erstellen lassen, versehen mit Kommentaren oder kleinen Storybooks. Nicht zu vergessen auch all die Kleinigkeiten, die mit einem digitalen Foto bedruckt werden können, wie Kaffeetassen, Kalender, T-Shirts, Schlüsselanhänger, Postkarten, Spielkarten, usw… usw.

 

Warum Fotos sich im Licht verändern

Das Phänomen der Verblassung von Fotos ist so alt wie die Fotographie selbst. Die besonders gefährdeten Fotos datieren aus den Jahren 1936 bis 1990, nach der Einführung der Kodachrome 35 mm Filme.

Diese Fotos wurden mit Hilfe des Chromogenen Verfahrens ausgedruckt. Eine Fotographie entsteht, vereinfacht gesagt, durch das Auftragen von 3 Farbschichten auf eine tragende Unterlage (meistens Papier). Es handelt sich dabei meistens um 3 Schichten mit den Farben blau (cyan), rot (magenta) und gelb, die übereinander aufgetragen werden und somit die Farbenvielfalt einer Fotographie entstehen lassen.

Querschnitt einer Fotografie: Die 3 Farbschichten reagieren unterschiedlich auf das Licht was ein Verblassen nach sich zieht

 

Bei diesen Farben handelt es sich um Chemikalien (oder chemische Prozesse), die aber nicht stabil in der Zeit sind. Der Zersetzungsprozess fängt sogar sofort nach dem Ausdruck an! Sichtbares Licht beschleunigt diesen Zersetzungsprozess.

Diese Zersetzung entfaltet hauptsächlich 2 Effekte: einen generellen Verlust an Einzelheiten und eine Farbänderung der Fotos. Da die rote Farbe eine höhere Sensibilität für Licht aufweist als die anderen Farben, also schneller verblasst, erscheint das Foto meistens grüner als es ursprünglich war.

In den vergangenen 50 Jahren wurden verschiedene Techniken des Chromogenes Verfahrens entwickelt und verbessert, so dass es viele Unterschiede bei der Verblassung von Fotos gibt. Leider sind die am meisten verbreiteten Techniken, wie zum Beispiel das Ektacolor Verfahren in den Jahren 1960 bis 1970, sehr empfindlich gegenüber Lichteinfluss.

Was kann man tun, wenn die Fotos bereits verblasst sind?

Bis vor kurzer Zeit, vor der Verbreitung der Digitalisierung und der digitalen Bearbeitung, könnte mal leider nicht viel tun. Dies hat sich nun geändert. Die digitale Fotobearbeitung erlaubt es, der Verblassung entgegenzuwirken. Nach der Digitalisierung kann so Ihren Fotos neues Leben eingehaucht werden. Sollten Ihre Fotos bereits stark verblasst sein, wird eine Wiederbelebung schwieriger, es liegt also in Ihrem Interesse sich zu beeilen.

Diese Foto war bereits verblasst und könnte mithilfe
der optionalen Fotokorrektur  gerettet werden.

 

 

Warum Fotos sich im Dunkeln verändern

Fotos auf Papier, wie Negative und Dias, können Ihre Farben ändern auch wenn sie im Dunkeln aufbewahrt wurden. Festzustellen ist dies an einer Farbverschiebung oder einer Vergilbung eines Fotos.

Was kann man tun, wenn die Fotos bereits verblasst sind?

Dieser Effekt braucht länger um wahrnehmbar zu werden als das Verblassen, aber dafür ist es auch tückischer. Es betrifft Fotos, die im Dunkeln gelagert werden und die auch nicht zu oft betrachtet werden, bis es vielleicht zu spät ist. Die Ursache dafür liegt, wie auch beim Verblassen, beim Chromogenen Verfahren, das beim Entwickeln der Fotos eingesetzt wird. Durch die Mischung von Chemikalien werden die drei Farbschichten erzeugt, die nach und nach auf dem Papier aufgetragen werden, in den Farben blau (cyan), rot (magenta) und gelb. Dadurch entsteht das sichtbare Bild. Da es sich um Chemikalien handelt und chemische Prozesse, sind diese in der Zeit instabil und verändern sich. Licht beschleunigt diese Zersetzung, aber es verursacht sie nicht. Deshalb können Fotos Ihre Farben verändern, auch wenn sie im Dunkeln aufbewahrt werden, insbesondere wenn die Aufbewahrung unter der für Haushalte üblichen Feuchtigkeit und Temperatur stattfindet.

Die Vergilbung von Fotos hingegen, kann ihre Ursache in der Intensivierung der gelben Pigmente haben, die bei der Erstellung der Farbschichten verwendet worden sind. Dies tritt verstärkt bei Kodacolor Fotos aus den Jahren 1942 bis 1953 auf, wo eine bestimmte Chemikalie nach der Bearbeitung übrig geblieben war.

Das Original (oben) weist eine klassische Farbänderung in richtung Magenta, verursacht
durch ein frühzeitiges Ältern der blauen (cyan) Schicht. Die optionale Farbkorrektur könnte
diese Änderung wieder verschwinden lassen.

 

 

Wie kann das Digitalisieren von Fotos hier helfen?

Das Digitalisieren alleine reicht hier noch nicht, da es nur den jetzigen Zustand einer Fotographie einfriert. Sollte bereits ein Schaden eingetreten sein, müssen diese Fotos digital repariert werden. Für einen erfahrenen Mitarbeiter, wie dies bei uns auch der Fall ist, sind diese Korrekturen meistens zügig vorzunehmen und werden meistens durch die optional buchbare „Fotokorrektur“ abgedeckt. Sollte der Schaden bereits zu groß sein, wird man ein Foto restaurieren müssen oder es sogar verfallen lassen müssen. Sprechen Sie uns bitte an, und wir ersuchen eine Lösung für Sie zu finden.

Was kann machen, um den Zerfallprozess bei Papierfotos / analogen Fotos zu verlangsamen?

Obwohl die meisten Fotos, die auch im Dunkeln gelagert worden sind, vermutlich Farbänderungen aufweisen, können einige Maßnahmen deren Leben verlängern.

  • Lagern Sie Ihre Bilder an einem kühlen Ort.
    Niedrige Temperaturen können sich positiv auf die Stabilität der chemischen Verbindungen auswirken. Große Institutionen benutzen dafür Tiefkühlschränke, mit wenig Feuchtigkeit, die das Leben von analogen Fotos erheblich steigern.
  • Lagern Sie Ihre Bilder an einem trockenen Ort.
    Eine trockene Umgebung ist wichtig. Eine relative Feuchtigkeit von 30 % wird als gut bezeichnet. Dies ist allerdings nicht einfach zu gewährleisten (ein handelsüblicher Tiefkühlschrank hat eine relative Feuchtigkeit von 60 %). Sollten Sie nicht über die notwendige Technologie verfügen, können Sie Ihre Fotos auch in einen Tiefkühlschrank platzieren, wobei Sie auf eine möglichst luftdichte Verpackung achten sollten.
  • Vermeiden Sie den Keller oder Speicher.
    Keller oder Speicher haben oft eine höhere Luftfeuchtigkeit, insbesondere im Winter. Vermeiden Sie daher Ihre Fotos dort aufzubewahren.
 

Unfälle, höhere Gewalt und Katastrophen

Eine (statische) Aufbewahrung der Fotos zu Hause ist auch nicht risikolos an sich. Neben den vorher erwähnten zeitlichen Zersetzungsprozessen, wie das Verblassen, Farbänderung oder Kratzer, können Fotos durch Feuer oder Wasser zerstört werden. Vielleicht gehen Fotos auch bei einem Umzug verloren, oder einfach weil man die Fotos verlegt hat. Ebenfalls zu beachten sind mögliche Schäden durch Haustiere. Auch unbedachte Kinderhände können Papierfotos Schaden zufügen. Das Risiko von Unfällen und Katastrophen ist statistisch belegbar. Bei im Durchschnitt 2500 Papierfotos in jedem Haushalt gehen bei der Hälfte der Haushalte im Laufe der Jahre Fotos für immer verloren.

Unglücke passieren nicht nur bei privaten Haushalten, so zum Beispiel als im März 2009 das Gebäude der Stadtarchive in Köln zusammengebrochen ist, und tausende von Dokumenten zerstört oder beschädigt worden sind.

Hier noch ein paar Vorschläge, wie Sie Ihre Fotos, Ihre Erinnerungen auf lange Sicht konservieren können:

  • Digitalisieren Sie alles
    Wählen Sie nicht im Voraus aus, welches Bild archiviert werden soll oder nicht. Sie können sich nicht sicher sein, welche Fotos für Ihre Verwandten, Freunde und Bekannten wichtig sind. Dann ist auch in Zukunft die Betrachtung von Fotos und das Erleben der Geschichten dahinter möglich.
  • Lassen sie ihre Fotos nicht nur scannen, sondern lassen Sie die Fotos reparieren.
    Die meisten Fotos, die 20-30 Jahre oder älter sind,, sind auf irgendeine Art beschädigt. Wenn Sie ein digitales Archiv erstellen, sollte es möglichst von hoher Qualität sein.
  • Machen Sie regelmäßig Sicherungen Ihres digitalen Archivs.
    Sie können dafür entweder diverse Internet-Festplatten-Anbieter benutzen, die Ihnen dazu noch die Verfügbarkeit der Bildern weltweit erlauben, oder Sie erstellen Kopien und verteilen diese in ihrer Familie. Denken Sie ebenfalls daran, dass sich Speichermedien im Zeitablauf durch technische Neuerungen ändern. Haben Sie zuletzt versucht Dateien aus eine 3.5 Zoll Diskette zu lesen? Es empfiehlt sich daher, alle Daten im Zeitablauf auf ein verbessertes Speichermedium zu speichern, damit die Qualität der Speicherung erhalten bleibt.
  • Fotos nicht im Keller oder unter dem Dach lagern.
    Diese Stellen sind entweder zu warm oder zu kalt, dazu kommt meistens eine erhöhte euchtigkeit. Dies beschädigt vor allem Papierfotos
  • Negative oder Dias sollten nicht unnötig bewegt werden.
    Diese zerkratzen sehr leicht.
  • Machen Sie "Referenz" Ausdrucke der Fotos die Sie ausstellen wollen.
    Museen, zum Beispiel, bestellen oft zwei Ausdrucke von Künstlern, eins für die Ausstellung und eins für die Archivierung.
 

Selbst Scannen - oder nicht selbst Scannen?

Selbst seine Fotosammlung zu digitalisieren erlaubt Ihnen die größte mögliche Kontrolle über dem Scan-Vorgang zu behalten. Wir können sehr gut verstehen, dass Sie Ihre wertvollen Erinnerungen nicht aus der Hand geben wollen. Allerdings sollten Sie auch bedenken, dass dadurch ebenfalls Kosten entstehen. Sollten Sie bereit sein, sich die grundlegenden Digitalisierungstechniken anzueignen, müssen Sie auf der drei folgenden Faktoren achten die eintreten, wenn Sie selber scannen wollen, statt einem Dienstleistern damit zu beauftragen: Zeit, Qualität und Geld.

Digitalisieren braucht Zeit.

Nach statistischen Erhebungen, besitzt jeder Haushalt in Deutschland ungefähr 2.500 Fotoausdrucke. Um diese Fotos selbst zu scannen, nachdem Sie die Geräte gekauft und sich damit vertraut gemacht haben, benötigen Sie ungefähr 5 Minuten pro Foto. Bei 2.500 Fotos vergehen somit 12.500 Minuten, oder 208 Stunden. Das Sind ungefähr 5 volle Arbeitswochen wo Sie nicht anderes tun als 8 Stunden am Tag zu scannen. Wollen Sie nur am Samstag scannen? Dann wissen Sie was Sie während der nächsten 26 Samstage vorhaben.

Was fließt denn in diese 5 Minuten rein, per Foto?

  • Sie brauchen 10 bis 20 Sekunden, um die Fotos vorzubereiten und die Glasfläche des Scanners zu Reinigen (ca. alle 50 Fotos).
  • Sie brauchen eine bis zwei Minuten, um ein Foto in den Scanner zu legen, zu positionieren und den Scan-Vorgang abzuschließen.
  • Vor allem bei älteren Fotos, die bearbeitet werden müssen, brauchen Sie zwischen drei und fünf Minuten pro Foto, um das Bild abzuschneiden und zu reparieren, vorausgesetzt, Sie kennen sich mit der Software gut aus.

Digitalisieren kostet Geld.

Auch wenn Sie Ihre eigene Arbeit „umsonst“ machen wollen, müssen Sie ein paar Einkäufe tätigen. Ein PC oder Mac haben Sie ja bereits zu Hause.

  • Ein einigermaßen guter Scanner, der auch über eine Durchlichteinheit für Dias und Negative verfügt, wie der Epson Perfection V500 Photo, kostet um die 230 € (Preis 11/2009).
  • Eine Software, die Ihnen bei der Bearbeitung der Fotos behilflich sein könnte, wie zum Beispiel das Adobe Photoshop Elements 8, kostet ca. 90 € (Preis 11/2009).

Digitalisieren sollte qualitativ hochwertig gemacht werden.

Wenn Sie schon Ihre Fotos schon scannen, sollten Sie dies auch in hoher Qualität tun. Es braucht viel Zeit und Geld und Sie möchten dies gut investiert wissen. Da sind vor allem Ihre eigenen Fähigkeiten gefragt, die notwendigen Reparaturarbeiten korrekt durchführen zu können.

Empfehlungen zum Selbstscannen.

Sollten Sie immer noch selbst die Arbeit auf sich aufnehmen wollen, folgen hier ein paar Tipps, wie Sie ihre Ergebnisse verbessern können.

  • Wählen Sie die richtige Auflösung. Bei Fotoabzügen reichen 300 dpi wenn Sie die Fotos auf einem Fernseher (oder Bildschirm) betrachten oder diese auf Webseiten von Communities platzieren wollen. Diese Auflösung reicht auch aus, wenn Sie die Fotos 1 zu 1 kopieren wollen. Oft sind die Abzüge an sich so unscharf, dass eine höhere Auflösung kaum sinnvoll ist. Sollten Sie allerdings die Fotos vergrößern wollen, stellen Sie den Scan auf 600 dpi oder höher. Hier werden Sie auch merken, dass Sie schnell an die Krönung des Abzugs kommen, so dass eine noch höhere Auflösung keinen Vorteil mehr bringt.
  • Achten Sie beim Scannen darauf, das die Ränder nicht verzehrt werden. Bei manchen Scannern können die Ränder der Glassfläche nicht richtig gescannt werden. Machen Sie dafür ein paar Probe-Scanns.
  • Versuchen Sie mehr als ein Bild auf einmal zu scannen. Moderne Scan-Software ist in der Lage automatisch mehrere Fotos, die auf dasGlas gelegt worden sind, auseinander zu halten und zu trennen. Dies kann die Bearbeitung deutlich beschleunigen.
  • Wählen Sie JPG als Ausgabeformat. Obwohl JPG Dateien komprimiert sind, im Gegensatz zu Formate wie TIFF, stellen diese einen guten Kompromiss zwischen Datei-Größe und Qualität dar. TIFF Dateien können zehn Mal größer werden als JPG Dateien, ohne sichtbaren Qualitätsvorteile. Stellen Sie die Kompressionsrate dabei auf 80 % (oder 8).
  • Reinigen Sie regelmäßig die Scannfläche des Scanners. Vergewissern Sie sich dabei, das keine Fingerabdrucke übrigbleiben oder sonstige Verschmutzungen. Ein guter Glasreiniger hilft da viel.
  • Tragen Sie Baumwollhandschuhe. Dies verhindert den obengenannten Fingerabdruck auf dem Scanner oder auf den Fotos. Bei uns ist dies eine Pflicht in Umgang mit Fotos.
  • Sortieren Sie Ihre Bilder vor dem Einscannen. Dies erleichtert die nachträgliche Sortierung am Computer, und kostet meistens nicht allzu viel Zeit.
  • Benennen Sie Ihre Bilder auf eine sinnvolle Weise.
    „1989 - Urlaub in Berlin - 0001.jpg“ ist prägnanter als „0001.jpg“. Sollte Ihr Scanner eine Automatik-Funktion haben, die automatisch eine Reihe von Fotos benennt, nutzen Sie diese.
 

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